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Rede 6

Saint Germain:

Anrufung:

Du MÄCHTIGE, UNENDLICHE GEGENWART! Schöpfer all dessen, was immer erhaben in DEINER SIEGHAFTEN GEGENWART ruht, nur DIR geben wir die Kraft! Auf ewig entziehen wir allen äußeren Dingen die Kraft, die wir ihnen je gewährt haben und stehen  h e i t e r  in Deiner erhabenen, Liebe, Weisheit und Kraft. Wir wissen, daß "ICH BIN  h i e r  und ICH BIN  d a  und ICH BIN  ü b e r a l l, ICH BIN  r u h i g  in DEINER ERHABENEN GEGENWART, die DEINE LIEBE, WEISHEIT, KRAFT und URTEIL offenbart: Ich habe all Deine Vorschau und sehe weit über die menschlichen Möglichkeiten hinaus!"

ICH gebe Dir Preis und Dank, daß ICH, jetzt und immerdar, nur  D E I N E  MÄCHTIGE, SIEGHAFTE GEGENWART erkenne und aufnehme, in allen Dingen, in meinem Leben, in meiner Welt, in meinem Gemüte und meinem Leib.

Ich preise Dich, daß ich um jede Form Deinen magischen Kreis gelegt habe, unüberwindlich, undurchdringlich für alles, daß nicht DIR gleich ist. Ich wache über meinem Leben, meinem Verstande, meiner Welt und meinen Angelegenheiten, daß nichts dort sich offenbaren könnte, als nur  D U ! Wir danken  D I R !”

  

Die  Rede

Erinnert euren Verstand, euer äußeres Bewusstsein immer daran: “sage ich "ICH", so bin ich in Verwendung der unendlichen GOTTESKRAFT. Sage ich "ICH BIN", so habe ich diese Kraft in Bewegung gesetzt, um jede Idee erfolgreich zu verwirklichen, die im Bewußtsein festgehalten oder auf die unsere Aufmerksamkeit gerichtet wird.

Ernsthafte Schüler sollten das in keiner Stunde vergessen, bis diese Wahrheit so fest in ihrer äußeren Tätigkeit verwurzelt ist, daß sie selbsttätig wirkt. Ihr seht daher, wie vollkommen lächerlich es ist, zu sagen "ICH BIN krank, ICH BIN geldlich in einer Notlage", oder es scheine euch irgendetwas zu fehlen. Ich sage euch, nichts kann euch berühren, wenn ihr dieses Wissen festhaltet! So benutzt es denn!

Scheint ihr euch erkältet zu haben, so braucht euch niemand zu sagen, ihr solltet ein Taschentuch benutzen! Warum solltet ihr denn daran erinnert werden müssen, daß alles äußere Tun nur von  e i n e r  Kraft getragen werden kann, von der "ICH BIN Gegenwart", von GOTT in euch? Es ist so schade, daß ernsthafte Schüler nicht oft genug über diese Wahrheit nachsinnen, damit ihre wunderbare Gegenwart sich auswirken kann.

Wißt dieses: "ICH BIN" die erhabene, sieghafte Gegenwart, die  a l l e  amtlichen Stellen erfüllt", und wißt es mit der ganzen Sicherheit eures Verstandes. Wer dieses tut, wird dafür gesegnet werden.

Wacht ständig über eure äußeren Eindrücke, damit ihr nicht aus Unkenntnis auf den Schein der Dinge hereinfallt oder euch von so genannten Geldmenschen beeindrucken laßt. GOTT  r e g i e r t  eure Welt, euer Heim, euer Geschäft und alles, was euch betrifft. Befürchtet nie, eure Einbildungskraft möchte euch irreführen, solange ihr die Nähe der vollen  Offenbarung   jener  mächtigen,  individualisierten   Gegenwart  verspürt.   F r e u t  
e u c h !

G l a u b t  an die mächtige Gegenwart, die jede Sache dieser Welt, die ihr wünschen oder benutzen möchtet,  i n   s i c h   b i r g t ! Ihr seid nicht abhängig von den äußeren Dingen! Tretet ihr freudig in diese mächtige Kraft und Gegenwart ein, die  a l l e s  enthält, so werdet ihr  f r e i  versorgt!

Ich möchte, daß ihr fühlt, daß Ihr freudig akzeptiert und mit eurem ganzen Wesen wißt, daß die Kraft der Precipitation* kein Mythos ist. S i e   i s t   w i r k l i c h !

* Precipitation bedeutet die plötzliche Erschaffung einer gewünschten Sache aus dem        

   allgegenwärtigen Urstoff durch Verdichtung mittels geistiger Kräfte.

Wer tief genug in dieses Empfinden eindringt, kann alles unvermittelt erzeugen, was er sich wünscht.

Man hat Kinder bestraft, weil sie engelhafte Wesen gesehen und eine innere Schau offenbart haben. Die Eltern sind es, die bestraft werden sollten, weil sie es wagen, störend in die GOTTGEGEBENE  F r e i h e i t  eines solchen Kindes einzugreifen. Lebten die Erwachsenen sehr in bewußter Schau und Anerkennung dieser mächtigen und großen Gegenwarten, deren Dasein die meisten Menschen bezweifeln, so würden sie diese und ihre erhebende, stützende Intelligenz  s p ü r e n !

Meine Geliebten! Solltet ihr plötzlich Mut und Kraft haben, so sagt: "ICH BIN da und woge heran und bringe das Gewünschte!" Braucht ihr Harmonie im Gemüt oder Körper: "ICH BIN da und schaffe sie  s o g l e i c h !" Ihr werdet nicht darauf zu warten brauchen.

Widmet der Welt und den Menschen, die von diesen Dingen nichts verstehen, keine Gedanken. Schreitet vorwärts, erfreut euch der sichtbaren, schaffenden Gegenwart, die sich in euer Leben und zu eurer Benutzung  e u c h  gibt!

Unser so genannter gesunder Menschenverstand muß uns sagen: Wenn wir die "GEGENWART" einer gewünschten Sache nicht erwarten, sie annehmen und uns ihrer erfreuen, wie im Namen GOTTES dürfen wir denn erwarten sie zu empfangen? Es ist das ärmliche, unbedeutende äußere Selbst, das sich mit den Worten brüstet: "Ich bin eine zu gewichtige Persönlichkeit, um meine Aufmerksamkeit solchen kindlichen Märchen zuzuwenden!" Nun, ich sage euch, eines Tages werden die Menschen, die so reden, noch so froh sein, solchen "Märchen" zu lauschen und ihr Gemüt damit zu erfüllen, damit sie vorwärts kommen. Ergibt sich in der äußeren Beziehung zur Geschäftswelt ein ungünstiges Verhältnis, das irgendwo eure Welt zu berühren scheint, so sagt sogleich in aller Festigkeit: "ICH BIN" die  G e s t a l t u n g  und  sichtbare   G E G E N W A R T   dessen,  was  ich   w ü n-
s c h e  und  n i e m a n d  kann dieses  h i n d e r n !
"

Dieses ist eine MÄCHTIGE WAHRHEIT. Rede ich in dieser Art von Precipitation, so kann dieses durch jeden Kanal geschehen, nicht nur durch den unsichtbaren, denn all dieses ist Precipitation, nur in etwas verschiedener Art der Tätigkeit.

Erkenne ich, wer ICH BIN, dann habe ich die  "G r o ß e   S t i l l e" betreten, in der sich GOTTES  g r ö ß t e  Tätigkeit  v o l l z i e h t. Hält der Einzelne diese Erkenntnis in freudiger Anerkennung fest, so sollte sie ihm zu großer Offenbarung werden.

In eurer äußeren Erfahrung entfaltet jede praktische Betätigung eure Leistungskraft immer mehr, das wißt ihr. Stimmt dieses für das äußere Tun, so muß es für die innere Tätigkeit noch viel wichtiger sein! Je mehr ihr sie einsetzt, desto größer wird die Kraft, die durch sie wirkt. Wisset, daß ihr mit den  i n n e r e n   g e i s t i g e n   Dingen   a l l e s   v i e l 
r a s c h e r  und  g r ö ß e r   v o l l b r i n g e n   k ö n n t, als mit den äußeren Dingen, denn mit dem Geiste betätigt sich die Kraft unmittelbar. Handelt
"ICH BIN", so gibt es kein Warten. Die Tatsache, daß wir glauben, wir könnten die Muskeln durch Gebrauch entwickeln, sollte uns erkennen lassen, daß die gleiche Anstrengung, wenn zur Übung und Erkennung der inneren Kraft verwendet, natürlicherweise viel größere Ergebnisse bringen müßte. Mancher Mensch nimmt zum Beispiel an, er müsse gewisse körperliche Übungen machen, um seine Muskeln kräftigen zu können. Ich habe sehr oft meine Schüler befähigt, in einem wohl gebauten, schönen Körper starke Muskeln zu erzeugen, ohne eine einzige äußere Übung. Das gleiche ist es mit dem Üben eurer inneren Fähigkeiten zum Hervorbringen der INNEREN KRAFT.

Bei aller Entwicklung des Inneren wie des Äußeren liegt der erste Teil der Übung im Denken. Hier müssen wir wissen, daß nur eine Kraft zur Verfügung steht, die der "ICH BIN" GOTT GEGENWART in euch. Daher liegt die Übung eurer inneren Fähigkeiten notwendigerweise im Denken - im so genannten mentalen Bereich - doch ich sage euch, es ist GOTT in Tätigkeit, weil ihr keinen Gedanken habt, ohne daß die Intelligenz und Energie  GOTTES    e s    tut.  Daher  ist  eure  Gedankenarbeit  die   SCHAFFENDE   KRAFT 
G O T T E S.
 Ihr seht nun, wie leicht und durchaus möglich es ist, einen kräftigen Leib zu bilden, ohne auch nur die Hand zu körperlicher Übung zu erheben.

Die meisten Wissenschaftler, Ärzte und Sportleute werden das bestreiten, doch ich versichere euch, dieses geschieht nur, weil sie das Wesen der wirkenden Kraft nicht tief genug erfassen. Kann doch keinerlei Tun irgendwo sich vollziehen, es sei denn durch Verwendung dieser  i n n e r e n  ENERGIE!

Handelt es sich um Erkennung dieser großen Fähigkeiten, die allen Einzelnen jederzeit zur freien Verwendung zur Verfügung stehen, so erlauben diese Zweifel und Befürchtungen, auf sie einzudringen und sie zu überwältigen. Doch beachtet wohl: diese inneren Fähigkeiten werden durch äußere nur  ü b e r d e c k t, wie ein Kork im Wasser, in das er gedrückt wird. Sobald dieser frei gelassen wird, durch winzige Bewegung, schnellt er wieder zur Oberfläche empor und steht dort zur Verfügung.

Es ist sehr betrüblich, wenn eifrige Schüler so viele Jahre lang sich von Zeit zu Zeit bemühen, sich den Gebrauch dieser Fähigkeiten anzueignen, um dann, weil sie nicht unmittelbar Erfolg erzielen, wieder in Untätigkeit zu versinken, bis von neuem sie wieder etwas  antreibt  und  sie  bald  darauf  wieder  ermatten.  B e h a r r l i c h e,   e n t s c h l o s-
s e n e   A n e r k e n n u n g  dieser
"ICH BIN Gegenwart" wird euch durch sämtliche Schwierigkeiten unbedingt zu sicherem Gelingen bringen, falls ihr nicht verzagt und den Mut sinken laßt.

Ich sehe - und besonders in der heutigen Zeit - eine beträchtliche Anzahl Menschen, die durch etwas Ermutigung und Beschreibung des einfachen Gebrauchs dieser Fähigkeiten rasch in ihre Freiheit  v o r s t o ß e n   w e r d e n, besonders jene, die diese mündliche Belehrung und die Strahlung, die mit ihr einhergeht,  e m p f a n g e n.

Ist es nicht erschreckend, daß die Söhne und Töchter GOTTES, die sich drosselnden Aussprüchen der Begrenzung unterwerfen, wenn sie doch durch  b e h a r r l i c h e Bemühung und Entschlossenheit die Türe öffnen und durch sie in eine große, innere Kammer eintreten könnten, die erfüllt ist von solch blendendem Lichte, von Gold und Edelsteinen, von einem Urstoff, aus dem jede Nahrung im Weltall unmittelbar erzeugt (precipitiert) werden kann? Greifbar deutlich steht diese Wahrheit vor ihnen, und dennoch zögern diese Menschen durch Unglauben, durch die Türe zu schreiten, das Zepter  z u  e r- g r e i f e n  und  FREI  zu sein!

Ihr Geliebten! Wieder sage ich euch: singt die erhabene Melodie der "ICH BIN SIEGHAFTER GEGENWART!" Singt sie  u n a u f h ö r l i c h  in eurem Herzen! Fühlt sie aus all euren Kräften und entschließt euch, sie zu benutzen! Haltet diesen Entschluß und dieses Wissen fest, und der Pfad zu jener Meisterschaft, die eure ewige Freiheit bedeutet, wird sich stetig vor euch öffnen.

Verharrt einfach  f re u d i g  in der  E r k e n n t n i s, daß ihr durch den Schleier getreten seid!

Was der Einzelne auch an Meisterschaft gewonnen haben mag, über sich selbst, über seine Geschäfte oder seine Welt, sollte ihm immer eine geweihte Kammer sein, ein inneres Heiligtum, in das mit seinen Fragen einzudringen man keinem  anderen Menschen gestatten sollte. Keiner wird jemals Meisterschaft erlangen durch den Wunsch des äußeren Selbst, die Meisterschaft ist in einem anderen Wesen zu finden.

Das Gesetz des eigenen Wesens zu suchen, zu finden und anzuwenden, ist des Schülers sicherer Pfad zur Meisterschaft. Und erst wenn der Einzelne sich selber erreicht hat, wird er wirklich verstehen, was wahre Meisterschaft ist. Es gibt nur  e i n e  Meisterschaft, die gesucht werden soll: die  ü b e r   s e i n   e i g e n e s   ä u ß e r e s   S e l b s t! Es kann einer jahrelang neben einem Meister leben und es doch nicht bemerken, bis seine eigenen, inneren Fähigkeiten ihm die Tatsache offenbaren. Er kann jahrelang mit einem Meister die Wohnung teilen und es nicht wissen, bis eine Krise erwächst, die gemeistert werden muß und die auf einmal die wirkliche Kraft sichtbar werden läßt.

Würde ein Meister die Erreichung seiner eigenen Meisterschaft anderen enthüllen oder mit ihnen besprechen, so würde er seine eigenen Kräfte zerstreuen! Dieses darf niemals geschehen. Hat ein Schüler das Glück, eine herrliche Erfahrung zu machen, und spricht er darüber mit anderen, so ergießt sich viel Zweifel über ihn und bald beginnt er selbst zu zweifeln. Es ist wirklich sonderbar, wie überzeugend die Behauptung eines anderen zu wirken vermag. Hört ein Schüler darauf, warum ist er denn nicht wenigstens so gerecht gegen sein  e i g e n e s  GOTTSELBST, auch auf seine Kraft zu hören, auf das  G u t e, das durch die  i n n e r e  Erfahrung Ausdruck gefunden hat?

Sobald ein Zweifel sich erhebt, folgt ihm gleich eine ganze Schar. So ist es auch mit "ICH BIN"! Richtet eure Aufmerksamkeit auf das, so bricht es immer stärker durch. Die Energie strömt dort hin, wo eure bewußte Aufmerksamkeit weilt. Ihr Geliebten, wenn ihr möchtet, daß sich euch etwas offenbart, daß euch etwas begeistere, seht ihr denn nicht, das "ICH BIN"? Im Augenblicke, da ihr sagt: "ICH BIN", setzt ihr diese Kraft in Bewegung, die all diesen Fähigkeiten inne wohnt. Sie verfügt über allen Stoff und muß die Form bilden, auf die sich die Aufmerksamkeit des Verstandes fest gerichtet hält.

Das "ICH BIN" ist der UNERGRÜNDLICHE GEIST  G O T T E S. Bemüht sich der durchschnittliche Schüler um Verständnis, so berührt er nur die zurückkehrende Erinnerung an das, was gewesen ist, statt daß er in das Herz GOTTES eintritt und das hervor bringt, was noch nie gewesen ist.

Viele Menschen und Schüler vermögen oft nicht zu erkennen, daß es viele Kulturen hohen Vollbringens gegeben hat, die der heutigen, äußeren Welt gänzlich unbekannt sind. Atlantis und Lemuria, oder das Land Mu, deren früheres Dasein heute von einigen wenigen Menschen anerkannt wird, sind nur Bruchstücke der früheren großen Kulturen. (Nähere Angaben finden sich auch in Brown Landons, Die mystischen Meister.)

Will der Schüler etwas Ungewöhnliches tun, so sage er sich entschlossen: "ICH BIN DAS HERZ GOTTES UND NUN BRINGE ICH IDEEN UND WERKE HERVOR; DIE BISHER NOCH  N I E  GESCHAFFEN WORDEN SIND!"

Erwägt einfach dies: "ICH BIN das, was ich zu erzeugen wünsche!" Die "ICH BIN Gegenwart" ist das HERZ GOTTES. Ihr seid augenblicklich in der "Großen Stille", sobald ihr sagt, "ICH BIN". Erkennt ihr, daß ihr das "ICH BIN" seid, dann wird sich sogleich alles gestalten, was immer ihr gebietet!

Glauben heißt, Vertrauen zu haben,  e s   s e i   w a h r!

Glaube und Vertrauen greifen ineinander. Am Anfang ist eine Sache ein Glaube; wird er festgehalten, so wird er zur Überzeugung. Glaubt ihr nicht, eine Sache sei wahr, so könnt ihr sie nicht verwirklichen, zur Gestaltung bringen. Glaubt ihr nicht, "ICH BIN eine Sache", wie kann sie dann für euch handeln? Der alte Spruch: "Nichts ist an sich gut oder böse, unser Denken macht es so", ist unbedingte Wahrheit!

Wißt ihr, daß die Kraft GOTTES in das Einzelwesen strömt, unbedingt rein und vollkommen,  dann müßt ihr euch vergegenwärtigen, daß es der Einzelmensch ist, der dieser Kraft Werte und  seine eigene Unvollkommenheit auferlegt. Diese reine GOTTESKRAFT wird durch die bewußte Anstrengung des Einzelnen in Bewegung gesetzt und  e r  muß ihr irgendeine Eigenschaft aufprägen, denn das ist sein Vorrecht als Schöpfer.

Jeder auferlegt dieser Kraft - die stetig verströmt - seine Werte. Jeder prägt ihr ständig seine Färbung auf, durch sein eigenes Bewußtsein.

Jede Tätigkeit nach außen, die bewertet, trägt die innewohnende Fähigkeit des Klanges und der Farbe mit sich. Es gibt keinerlei Tätigkeit ohne Klang und Farbe. Gottes Vollkommenheit trägt natürlicherweise keinerlei Färbung in sich. Eine solche erfolgt erst durch die Gestaltung nach außen, die jeder Sache eine Eigenschaft gibt. Jeder Schüler muß die Verantwortung über sein eigenes Tun, das sich aus der ausgeschickten Kraft aufprägt, tragen!

Der Verstand kann auf nichts einwirken, das nicht Intelligenz in sich eingeboren trägt. Gestattet euch selber nicht, im menschlichen Sinne für euer Tun einen Ablauf der Zeit zu erwägen, sondern packt eine Sache freudig an und schafft, bis sie sich gestaltet hat.

Seid wie eine Stichflamme! Steht  u n e r s c h ü t t e r l i c h  zur "GOTT-GEGENWART" als dem VOLLBRINGER der Sache, so werdet ihr in die Fülle und Vollkommenheit eines jeden Dinges, das stets für euch bereit ist, eintreten. Alles dauernde Vollbringen erwächst nur aus der  s e l b s t b e w u ß t e n   Anstrengung des Einzelnen.

Frage? Was ist Sympathie?

Antwort! Sie ist nur eine Übereinstimmung mit Unvollkommenheit.

Was ihr auch tun mögt, seid unerbittlich auf der Hut vor menschlicher Sympathie. Wachet darüber, daß ihr euch nicht in Treibsand hinunter ziehen laßt, wenn euch doch Schwingungen zur Verfügung stehen, die euch über seine Zerstörung hinauftragen können. Richtet nicht, sondern tretet immer wieder freudig in die "ICH BIN Gegenwart", und alles wird sich vollkommen gestalten. Gegen jeden Zustand der Unvollkommenheit, besonders hohes Alter, benutzt das Wort: "ICH BIN die VOLLKOMMENHEIT eines Menschen!" Was auch die Außenwelt sagen mag, laßt euch dadurch nicht rühren, denn euer ist die VOLLKOMMENHEIT, und ihr selber müßt sie erringen.

Seid ihr nicht wachsam, so könnt ihr im unbedachten Augenblick einem Ausdruck Raum gewähren, der euch jahrelang verfolgt und belastet, wenn ihr ihn nicht auslöscht. Benutzt ihr  b e w u ß t  das große Gesetz, so wisset, daß die tätige Kraft des Gedankens GOTTES ihre Richtung kennt, vorstößt und VOLLKOMMENHEIT bewirkt. Beauftragt bewußt die "ICH BIN INTELLIGENZ" alles zu benutzen, was nötig ist. Sagt: "ICH BIN INTELLIGENZ und präge die erforderlichen Worte!"

Was Heilung betrifft: Ich hatte einen Schüler, der den Elektronen-Kreis um sich mit solcher Heilkraft  l u d, daß er der "Heilende Schatten" genannt wurde. Natürlich war es nicht der Schatten, der heilte, sondern im Augenblick, da jemand seinen Elektronenkreis berührte, war er augenblicklich geheilt.

Frage? Verstehen wir, GOTT sei LIEBE, warum hat ER sich dann individualisiert?

Antwort! Um lieben zu können.

Frage? Warum wurden die Strahlen geteilt?

Antwort! Um LIEBE ausdrücken zu können.

LIEBE ist das tätige Prinzip GOTTES. Wenn Ihr liebt, so umfangt Ihr das, was Ihr liebt, mit jenem Gewande GOTTES, der strahlenden Gegenwart und Tätigkeit.

Richtet nie! Sucht immer zu verstehen. Wenn euch scheint, es liege eine unrichtige sexuelle Tätigkeit vor und hebt das Bewusstsein jenes Menschen, indem ihr seine Aufmerksamkeit auf irgend ein  h ö h e r e s   I d e a l  lenkt, damit das Denken beherrscht werde und das Sexualgeschehen der bewußten Führung des Einzelnen unterstellt werde durch den Einsatz seines eigenen Willens. Der eigentliche reine Zweck der Sexualität liegt in der Ausweitung und dem Ausdruck der LIEBE durch Zeugung einer Form, die der eintretenden Seele eine harmonische und liebreiche Gemütsart zur Verfügung stellen kann.  G e d a n k e  und  G e f ü h l   der   E l t e r n  stellen die beeinflussende formende Tätigkeit dar. Das Wesen des Lebens-Prinzips des Menschen ist:  z u   l i e b e n ! 

Segensspruch:

Unendliche GOTTHEIT der LIEBE !
Wir danken DIR für DEINEN heutigen Segensstrom,
für DEINE mächtige Strahlung, die überall alle Dinge erfüllt.
Preis und Dank DIR, daß wir in Deine Welt haben eintreten dürfen, wo alles so hell ist,
wo Deine Strahlung schöpferisch in jedem Gedanken, alle Dinge, die wir denken,
zu ihrer VOLLKOMMENHEIT  b r i n g t.

Anmerkung: Zur Erhöhung des Körpers: Nada erhöhte ihren Körper vor 2.700 Jahren. Wird gesagt, drei hätten ihren Körper zu gleicher Zeit erhöht, so kann dieses Aufsteigen im gleichen Augenblicke oder innerhalb einiger Wochen oder Monate erfolgt sein.

Beherrschung eines Tieres: Benutzt das Wort: "ICH BIN hier und ICH BIN dort, und ICH gebiete Stillesein". Blickt auch dem Tier ins Auge und wisst, dass GOTTES LIEBE  e s BEHERRSCHT.

Der Unterschied  zwischen GÖTTLICHEM MITGEFÜHL und menschlicher Sympathie ist so groß wie zwischen Licht und Dunkel. GÖTTLICHES MITGEFÜHL hält die AUFMERKSAMKEIT des Schülers in der MÄCHTIGEN "ICH BIN GEGENWART" verankert und bietet sie auf, VOLLKOMMENHEIT zu erzeugen. Menschliche Sympathie ist ein VORbrechen der KRAFT, die mit einem Gefühl der Unvollkommenheit belastet ist und die bereits bestehende Unvollkommenheit noch verstärkt.

ICH BIN, der, ICH BIN

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